Die Zuendelektronik des Nissan Micra laesst beim Startvorgang zu viel Benzin einspritzen, dass der Motor bei Temperaturen um die 0 Grad Celsius manchmal sogar absauft. Benzingestank ist eine Begleiterscheinung. Die Elektronik orientiert sich dabei am Kuehlwassermessfuehler, der ganz unten hinter dem Verteiler sitzt. Dieser Heissleiter (Widerstand mit negativem Temperaturcoeffizienten = NTC) hat bei kaltem Motor etwa 3000 Ohm und bei heissem Motor etwa 250 Ohm. Wenn man diesem Widerstand einen 4000 Ohm Widerstand (ich selbst nehme 2000 Ohm, was zu einer etwas zu mageren Einspritzung faehrt) parallel schaltet, kann man der Elektronik vorgaukeln, dass der Motor schon etwas angewaermt ist, sodass sie dann nicht mehr all zu viel Benzin einspritzt. Damit gibt es dann bei Temperaturen um die 0 Grad Celsius keine Startprobleme wegen Ueberfettung mehr.

Es gibt fuer dieses Problem sogar eine Werksloesung (Zwischenkabel zwischen NTC-Widerstand und altem Kabel), die allerdings 25K Ohm parallel schaltet. Das ist nach meinen Erkenntnissen zu viel. Der Benzingestank beim Starten bleibt so erhalten. Die Kabel und Stecker dieser Werksloesung sind jedoch zu gebrauchen. Das Zwischenkabel kostet um die 25 Euros. Es wird ausserdem empfohlen, 4polige Zuendkerzen einzubauen.

Wenn Jemand das oben beschriebene Problem hatte und mit Hilfe meiner Anleitung loesen konnte, so moege er mir eine Mail an u13927(bei)gmx.de schreiben. Die Erfahrungen mit Werkstaetten waeren fuer mich in diesem Zusammenhang auch interessant. Mir konnte keine Vertragswerkstatt weiterhelfen. Die haben immer nur neue Zuendkerzen eingebaut und gemeint, man koenne an der Elektronik Nichts verstellen, also wenig hilfreich agiert.

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